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    Paphoklos
Nicht zu verwechseln mit Patroklos, dem tragischen Helden aus Homers Ilias, wenn auch gleichermaßen Grieche. Jaja, über Paphoklos und seine Rolle in Eriks Deae ex machina könnte man an dieser Stelle sehr viel schreiben (muss man aber noch nicht). Auch über seine Verbindung mit anderen Charakteren dieses Webcomics, die erst Jahrhunderte später auftauchen. Tja, kommt alles noch. Beschränken wir uns an dieser Stelle lieber auf die Fakten. Paphoklos lebt in Pompeji (wie viele Griechen zu dieser Zeit) und verdient sein Geld unter anderem mit der Einfuhr ausländischer Waren, die er mit großen Gewinnen an die dortige Aristokratie verkauft. Er ist nicht verheiratet, hat aber Sohn und Tochter adoptiert (die kommen auch noch). Das muss vorerst reichen für einen der zentralen Bausteine der Geschichte um das magische Nornenamulett. Dass Paphoklos selbiges dem unseligen Glaucus abhandelt, ist ja schon bekannt. Fragt sich nur, ob dieser schlaue Grieche es selbst tragen wird. Wir werden es sehen.
 
    Porcius
Einer der verdienten Legionäre aus Kapitel 1. Ab dem zehnten Lebensjahr zum Ausbeiner in Papas Schlachthof gedrillt und somit genau der Richtige an der Nordost-Front des römischen Reiches. Typisches Opfer einer demokratischen Pflichtgesellschaft, die ihre Mitglieder (vor allem Legionäre) zu jahrzehntelanger Arbeit zwang, ihr dafür aber eine ordentliche Rente versprach. Jaja, die Römer konnten das und ihre Ansätze beeinflussen auch heute noch den Grundrhythmus moderner Gesellschaftsstrukturen. Die Riester-Rente ist Dreck dagegen, denn durch den hohen Menschenverschleiß an den römischen Fronten konnten sich damals wenige Überlebende den ganzen Jackpot des Reiches teilen. Der arme Porcius kommt allerdings nie in den Genuss seiner Dividende.
 
    Die Germanin
Je nach (kaum nachprüfbarer Quelle) lautet ihr Name Sunta, Amalasuintha oder einfach Inta. Dass sie nicht zu den auserkorenen Menschen gehört, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, merkt man direkt. Aber sie weiß etwas, was ihr römischer Bezwinger Glaucus sich selbst in seinen schlimmsten Albträumen nicht vorstellen kann. Riecht nach den subtilen Methoden von Urd. Die hat von jeher ihren Spaß an Sterblichen, die einen Zipfel der Weisheit zu fassen kriegen und sich angesichts dessen gleich allwissend fühlen. Füllmasse, aber nett.