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Erotokritos Makedonischer Infanterist aus Pydna und Olympiasieger im Pankration (Allkampf, siehe Glossar). Was erklärt, warum ihm die härteste Hand Griechenlands auch schon mal ausrutscht. Im Gegensatz zu anderen Olympiasiegern kann Profi-Sportler Erotokritos sein Salär aus Gold, Steuerbefreiung und Ehrenrechten leider nicht in Anspruch nehmen. Da kommt dummerweise Alexanders Persien-Feldzug dazwischen. Und der sollte Jahre dauern. Erotokritos ist der Neffe von Spyridon und der Cousin von Fotios. |
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Spyridon Ordentlicher Hoplit aus Larissa (Thessalien) in Diensten des Korinthischen Bundes. Im Gegensatz zu Neffe Erotokritos ist Spyridon ein Mann des Geistes – wenngleich schwer bewaffnet. Wie in dieser Zeit üblich, beschränkt sich seine Philosophie von Freiheit, Modernität und Individualismus ausschließlich auf Griechen. Sklaven, Barbaren oder gar Perser sind in seinem Weltbild völlig rechtlose Auslaufmodelle. Die Hopliten bildeten in Alexanders Zeit die schwere Infanterie – aber längst nicht so schwer wie in früheren Jahrhunderten. Denn nach langen Epochen der Verteidigung gegen die Perser, gingen die Griechen jetzt zu einem Angriffskrieg über. Mobilität war angesagt. |
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Fotios Verwöhnter Junior-Hoplit aus Athen, der seinen Vater früh verloren hat und gemeinsam mit vier älteren Schwestern bei seiner Mutter aufwuchs – bis Onkel Spyridon ein Einsehen hatte und ihn mitnahm auf den Persien-Feldzug. Was bisher allerdings kaum Auswirkungen auf Fotios’ androgynen Habitus hat. Aber auch für ihn wird der Moment kommen, in dem er sein Gesellenstück als Hoplit ablegt. |

























