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    Le Capitaine
Und wieder einer, den das Schicksal nicht wirklich einbezieht in den wahren Lauf der Welt. Louis Fallot aus Tannois an der Meuse (Maas) wollte immer die Schmach von 1870-71 ausbügeln und hatte sich so gefreut auf eine glorreiche Besetzung des ewigen Kriegsgegners Deutschland. Gelandet ist er jedoch im hintersten Dorf, da, wo die Boches sich aus Langeweile offensichtlich gegenseitig umpusten. Aber alles, was er nach der Besetzung der linksrheinischen deutschen Gebiete mitnehmen wird in die Heimat, ist die Sehnsucht nach einer Scheibe Schwarzbrot, die einen satt macht bis zum Abend. Die nationalistischen und rassistischen Parolen der Dorfbevölkerung wird er dagegen nicht vermissen.
 
    Les poilus
So liebevoll bezeichneten die Franzosen ihre Soldaten im 1. Weltkrieg. Die „Haarigen” in Kapitel 8 sind natürlich nur Nebenfiguren in Eriks Deae ex machina. Was wohl letztlich nicht der Autor bestimmt, sondern die Deae, die mehr und mehr Besitz ergreifen von diesem Online-Comic. Der Autor tippt auf Skuld als Schuldtragende (könnte aber auch Verdandi gewesen, dann aber eher unabsichtlich).
 
    Schamane 1 (der mit dem Bart)
Einen irdischen Namen hat er schon lange nicht mehr, aber dafür stammt er aus einer alteingesessenen Schamanenfamilie aus Sibirien. Die Verbindung zu von Klumpp wurzelt in der Zeit, als Deutschland nicht nur Krieg gegen Russland führte, sondern gleichzeitig auch die dortige Revolution förderte. Schamanische Erscheinungen wie diese hier hatten durchaus Hochkonjunktur im Übergang von der Monarchie zur ersten Volksherrschaft (man denke nur an den legendären Rasputin). Er hier ist natürlich einer von denen, die sich aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten emanzipieren können von ihrem vorgegebenen Schicksal – selbst die Nornen können diesen Effekt nicht verhindern, ohne sich unnötig zu verrenken. Ganz unabhängig davon, ob er seine Ziele letztlich erreicht, spielt Schamane Nr. 1 noch eine relevante Rolle in Eriks Deae ex machina. Warum er die Welt und damit sich selbst vernichten möchte, ist ja wohl seine Sache.
 
    Schamane 2 (der mit ohne Bart)
Der asiatische Look ist natürlich nur Schau, genau wie sein gestammeltes Deutsch. In Wirklichkeit stammt diese wandelnde Halbleiche genau aus der Gegend, in der Eriks Deae ex machina spielt. Auch hier, mitten in unserer Welt, die vor Geschichte nur so strotzt, lassen sich alle nötigen Elemente für eine überzeugende Schamanenvorstellung finden. Weitere Zutaten: eine tägliche Kopfrasur und die vererbte Andeutung eines klassischen Wasserkopfs. Aber jetzt mal im Ernst: Schamane Nr. 2 (Name und Herkunft unklar) liebt seine Kunst und sehnt sich nach ihrer Vollendung. Also nach dem Ende der Welt. Und dabei hat er verdammt gute Karten.