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Antiochia Heute in der Türkei gelegen, wurde die damals seldschukische Hafenstadt 1098 von den ersten Kreuzfahrern erobert und zum bedeutenden strategischen Stützpunkt ausgebaut. Erst 1268 wurde Antiochia den Europäern wieder entrissen. Dabei richteten die siegreichen Mameluken einen derartigen Schaden an, dass die Stadt nie wieder zu ihrer früheren Bedeutung fand. Fatimiden Im Jahr 1099 war das Reich der Fatimiden längst im Untergang begriffen. Zu seinen besten Zeiten zog es sich von der Westküste Afrikas über die gesamte nordafrikanische Mittelmeer-Küste bis in die heutige Türkei. Aber nun konnten die Fatimiden weder Jerusalem verteidigen, noch Askalon, das 1153 in die Hände der europäischen Invasoren fiel. Den Todesstoß versetzte den Fatimiden der bereits erwähnte Salah ad-Din (Saladin), der damit die Dynastie der Ayyubiden begründete. Franken Zu Zeiten des 1. Kreuzzugs gängige Bezeichnung für die europäischen Eindringlinge. Dass die nicht nur aus West- und Ostfranken bestanden, sondern auch auch Italienern, Holländern oder Engländern, war einfach zu kompliziert zu erklären. Die ”Franken” revanchierten sich umgehend und bezeichneten alle Verteidiger des Heiligen Landes genauso grob als Sarazenen. Langbogen Wie man in den Wald ruft... Je mehr das auf Pferden anstürmende Rittertum aufrüstete, desto einfallsreicher wurde die Infanterie. Wird die Panzerung effektiver, nimmt auch die Durchschlagskraft der Gegenmaßnahmen zu. Sein eindrucksvolles Coming-out feiert der Langbogen zwar erst im 14. Jahrhundert, aber da hier gleich eine ganze Armee damit auftrat, ist anzunehmen, dass er damals schon einige Testphasen hinter sich hatte. Zudem mussten die Schützen nicht nur athletisch sein (das Spannen erforderte die Kraft, 35 Kilo zu heben), sondern auch sehr geübt im Umgang mit dem Riesenbogen. Das Hauptziel der Schützen waren übrigens die armen Gäule. Denn so ein schwer gepanzerter Ritter stellt zu Fuß kaum eine Gefahr dar. Fire & Forget im Mittelalter. |























