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Dilemma (gr., di = Präfix „zwei”)
Im heutigen Sprachgebrauch auch als Zwickmühle bezeichnete Situation, in der sich zwar zwei Wege anbieten, beide jedoch mitnichten zum Ziel führen. Die moderne Kategorisierung des klassischen griechischen Dilemmas benennt zahlreiche Unterformen (bis hin zur unmöglichen Wahl zwischen zwei gleich guten Lösungen). Wir Normalsterblichen denken da eher an Land- oder Bundestagswahlen. Noch frustrierender ist übrigens das Trilemma, das durch die Renaissance der Vielparteienlandschaft zunehmend an Aktualität gewinnt. Ob Urds These stimmt, wird der Verlauf von Eriks Deae ex machina zeigen.



Fimbulvetr
Schon in der Antike fürchtete man sich in hiesigen Gegenden vor der Klimakatastrophe. Da die Fernwärme jedoch noch nicht erfunden war, galt die Angst einem jahrelangen Winter. In der nordischen Mythologie dauerte Fimbulvetr drei Jahre und war eins von vier Vorzeichen des Weltuntergangs. Noch heute werden in Skandinavien besonders kalte Winter als Fimbulwinter beschimpft.



Yggdrasil
Der Weltenbaum der nordischen Mythologie gilt manchen Tiefenpsychologen als ewige Ursache für das deutsche Trauma vom Waldsterben. Damals, als die Bäume definitiv noch gesund waren, stand er im Mittelpunkt des Weltbilds und trug auf verschiedenen Ebenen die Götter-, die Menschen- und die Unterwelt.