
Studien zu Kapitel 3 des deutschen Online-Comics
Auch die Deae selbst mussten sich erst einmal entwickeln. Das entgleitet einem irgendwie, weil die Charaktere, sobald man sie zeichnet, sich deutlich emanzipieren von den rein gedanklichen Textversionen. Plötzlich werden sie Realität, wenn auch nur auf dem Papier (was für einen Zeichner allerdings fast gleichbedeutend ist mit der Wirklichkeit). Im Prinzip ging es bei diesem Webcomic darum, drei Gesichtskonturen, drei Nasen, drei Augenpaare und drei Münder auf engstem Raum so zu arrangieren, dass sie drei unterscheidbare Deae ergeben, die aber nicht so aussehen, als kämen sie von drei Zeichnern. Skuld hat hier bereits ihre charakteristischen Wangen, aber ihre Nase muss erst noch an Kontur gewinnen.Warum die Deae ohne Haare entworfen wurden, wird im Laufe dieser Saga immer klarer. Die unterschiedlichen Muttermale gehören zum gleichen Themenkomplex.
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